• Michael Kube

Angst vor Krieg


Die aktuelle Lage ist weiterhin dramatisch, das bekommt jeder mit. Das kann selbstverständlich Ängste auslösen. Ängste, dass auch wir den Krieg erleben, die Angst vor Kontrollverlust, oder einfach eine undefinierte Angst, welche man gar nicht näher bezeichnen kann.


Das Gefühl von Unsicherheit macht sich bei den meisten von uns breit. Denn wirklich kontrollieren können wir ja die aktuelle Lage nicht.


Ich möchte dir gerne 4 Tipps geben, welche dir vielleicht dabei helfen, mit der aktuellen Situation besser umzugehen. Mit besser umgehen meine ich Self-Care.



1. Zu viele Nachrichten schaden Dir


Alle die etwas berichten, leben davon, dass wir ihre Schlagzeilen anklicken. Teilweise werden Formulierungen so gewählt, dass das Lesen einer Überschrift schon Fragen oder Entsetzen hervorrufen und somit den Klick begünstigen. Außerdem gibt es auch immer wieder weniger seriöse Quellen. Reduziere das Maß an schlechten Nachrichten. Das bedeutet nicht, dass du weniger betroffen bist oder gar ein schlechter Mensch. Zu viel Input wird dir aber irgendwann schaden.



2. Sorgen mit anderen teilen


Es kann dir helfen, dich mit anderen über die aktuelle Situation und deine Sorgen auszutauschen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten vor generell negativen Menschen, die gleich wieder das Allerschlimmste kommen sehen. Dann gilt wieder Punkt 1.



3. Für dich sorgen


Tu dir bewusst etwas Gutes. Es ist in Ordnung sich mit guten Dingen abzulenken und aufzutanken. Es ändert leider nichts, wenn wir uns den ganzen Tag nur die schlimmsten Gedanken machen. Wir müssen unser Leben trotzdem weiterleben, so blöd sich das in diesem Zusammenhang anhört.


Was aus den Punkten deutlich wird, ist die nötige Balance zwischen Gut und Schlecht. Diese Balance ist in allen Lebensbereichen wichtig.



4. Tue etwas Gutes für Andere


Du kannst Dinge oder Geld spenden. Gucken, welche Organisation Unterstützung benötigt. Im Übrigen aktivieren gute Taten die Belohnungsareale im Gehirn, was mit Glücksgefühlen belohnt wird. Das Karmakonto wird es dir ebenfalls danken. Außerdem kann man unter Umständen mehr Kontrolle über die gegenwärtige Situation empfinden. Die geschlossene Solidarität lässt uns zusammenrücken und wir spüren, dass wir nicht allein sind.


Kleiner Klugscheißerfakt am Rande:


Unser geniales Gehirn ist so angelegt, dass es danach strebt, sich ständig an neue Situationen anzupassen und innere Schiefstände auszugleichen. Darum sind wir im Wesentlichen auch eher optimistisch unterwegs, vergessen schlechte Dinge schneller als die Guten und träumen manchmal vor uns hin.


Zu viele Sorgen und Ängste stören diesen natürlichen Prozess und können dazu führen, dass die Umwelt als bedrohlich wahrgenommen wird. Das erzeugt weiteren Stress, wodurch man schnell in eine Negativ-Spirale geraten kann. Meine Tipps unterstützen dich dabei, aus dieser wieder herauszukommen oder diesem Prozess vorzubeugen.

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